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Diagnostische Radiologie

Die Diagnostische Radiologie ist das Teilgebiet der Medizin, welches sich traditionell mit der Bildgebung durch Röntgenstrahlen befasst. Röntgenstrahlen werden klassischerweise in der Röntgen-Diagnostik oder Projektionsradiographie eingesetzt. Dies meint die bekannten Röntgenbilder der Knochen und Gelenke sowie der Lunge und des Bauchraumes. Auch die Mammographie ist ein Röntgenverfahren. In abgewandelter Weise und mit computergestützter Nachverarbeitung werden Röntgenstrahlen auch in der Computertomographie eingesetzt. Ein etwas aufwändigeres Prinzip der Bildgebung durch Röntgenstrahlen stellt die Angiographie dar. Hier werden seriell Röntgenbilder angefertigt, zum Beispiel um den Blutfluss in einem Gefäß darzustellen.

Die Bildgebung ist in den Mittelpunkt der Radiologie gerückt, auch andere bildgebende Verfahren wie die Sonographie (Ultraschall) und die Magnetresonanztomographie werden dem Feld der Radiologie zugerechnet. Die Sonographie, Magnetresonanztomographie und Computertomographie werden auch als Schnittbildverfahren bezeichnet. Hierbei werden Rechner unterstützte Bilder eines Schnittes aus dem Körper erzeugt.

Den Fachbereich der Radiologie ist sowohl im MVZ Bad Rothenfelde, als auch im MVZ Melle vertreten.

 

Neuroradiologie

Die Neuroradiologie ist ein Teilgebiet der Radiologie und beinhaltet die Darstellung und Beurteilung des Nervensystems. Hierzu werden sämtliche Bildgebungsverfahren eingesetzt, unter anderem die Magnetresonanztomographie und Computertomographie. Auch Techniken der interventionellen Radiologie kommen zum Einsatz.

Die im MVZ Bad Rothenfelde tätigen Ärzte verfügen neben dem Facharzt für diagnostische Radiologie auch über eine Schwerpunktbezeichnung Neuroradiologie. Diese Kompetenz ist in der Regel nur an Universitätskliniken und größeren Krankenhäusern zu erlangen.