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Kernspintomographie

Die Kernspintomographie (MR, MRT, NMR, MRI, Magnetresonanztomographie) ist ein bildgebendes Verfahren zur Darstellung von Gewebestrukturen im Körperinneren. Mit dieser Methode lassen sich Schnittbilder erzeugen, die einen direkten Vergleich mit der menschlichen Anatomie zulassen und oft eine sehr gute Beurteilung der Organe und vieler Organveränderungen erlauben.

Die Magnetresonanztomographie nutzt magnetische Felder und elektromagnetische Wellen für den Bildkontrast. Es werden also keine Röntgenstrahlen eingesetzt. Besonders geeignet ist die Kernspintomographie zur Darstellung der Gelenke, der Wirbelsäule, des Beckens, des Oberbauches und des Gehirns.

Die Kernspintomographie arbeitet mit starken Magnetfeldern. Patienten mit medizinischen Implantaten (Herzschrittmacher, Innenohrimplantat, Insulinpumpe) können mit diesem Verfahren nicht untersucht werden. Gleiches gilt für Patienten, die eisenhaltige Metallteile (z.B. Granatsplitter, wenn sie in der Nähe von Organen oder Blutgefäßen liegen) in ihrem Körper tragen. Unproblematisch sind Gelenkprothesen sowie Knochenplatten und -schrauben neuerer Bauart. Für die Untersuchung muss der Patient in den Kernspintomographen („Röhre“) hineingefahren werden. Patienten mit Platzangst wird auf Wunsch ein leichtes Beruhigungsmittel verabreicht, damit sich die Patienten bei der Untersuchung entspannen können.

Während der Untersuchung werden im Gerät die Magnetfelder ein- und ausgeschaltet. Dies führt zu einer erheblichen Geräuschentwicklung. Zum Schutz trägt der Patient deshalb einen Gehörschutz. Gerne spielen wir Ihnen einen Radiokanal oder Ihre Lieblings-CD auf die Kopfhörer, um Ihnen die Untersuchungszeit möglichst angenehm zu gestalten.

Seit Oktober 2008 ist zudem ein MRT-Gerät der neuesten Bauart mit doppelter Magnetstärke (3 Tesla) im Einsatz. Dieses Gerät eignet sich insbesondere zur Beurteilung der Gelenke und des Schädels. Es ist das erste Hochfeld MRT im Osnabrücker Raum.